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Rohmaterial

Rapsöl


Reich an ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Klassisches Rapsöl ist gut, und tut gut. Dank seinem gesundheitlich vorteilhaften Fettsäuremuster wird Rapsöl von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE explizit empfohlen. Rapsöl hat einen geringen Anteil an gesättigten, dafür umso mehr ungesättigte Fettsäuren, einen ausgewogenen Anteil an Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure) und viele Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure). Zudem ist Rapsöl reich an Vitamin E (21-25 mg/100ml). Dieses Vitamin trägt dazu bei, unsere Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Die SGE empfiehlt pro Tag zwei bis drei Esslöffel (20 bis 30 g) Pflanzenöl einzunehmen, davon mindestens die Hälfte in Form von Rapsöl. Mit diesen zwei Esslöffeln Rapsöl à 10g ist der Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren und rund 30-40% des Bedarfs an Vitamin E gedeckt.

Raps (Brassica napus) ist aus einer Kreuzung zwischen Kohl (Brassica oleracea) und weisser Rübe (Brassica campestris) entstanden und gehört somit zu den Kreuzblütengewächsen wie Kohl, Rüben oder Senf. Beim Raps existiert keine Wildform, das heisst, er wurde vom Menschen gezüchtet. Ursprünglich stammt er aus dem östlichen Mittelmeerraum, und für die Verbreitung in ganz Europa sorgten die Römer. Raps wird bereits seit Jahrhunderten wegen des hohen Ölgehalts seiner Samenkörner kultiviert.

Das hellgelbe Öl wird in grossem Umfang als Salat- und Bratöl eingesetzt und dient als Ölkomponente in Margarinen, Mayonnaisen und Dressings.


HOLL heisst High Oleic – Low Linolenic

Ein weiterer, wichtiger Züchtungserfolg erfolgte im Jahr 2003 mit den gentechnikfreien HOLL-Rapssorten, deren Öl mehr Ölsäure und einen verminderten Gehalt an Linolensäure aufweist. HOLL steht für High Oleic Low Linolenic. Die Verwendung des HOLL-Rapsöls trägt zur Senkung der Transfettsäuren in der Ernährung bei, denn es ist ohne Härtung hitzestabil. Diese Neuzüchtung ist folglich vor allem für den Frittierbereich von Interesse, denn bis anhin konnte Rapsöl nicht zum Frittieren eingesetzt werden.


Sonnenblumenöl


Ausgangsmaterial sind die Sonnenblumenkerne

Als Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Sonnenblumenöl dienen die Sonnenblumenkerne. Aus den Samen kann durch Pressung das klare Öl gewonnen werden.

Sonnenblumenöl ist reich an der mehrfach ungesättigten Linolsäure und findet seine Verwendung in der warmen und kalten Küche als Salatöl, in Mayonnaisen und Dressings und ist das beliebteste Speiseöl in der Schweiz.

Eine neue Sorte entsteht

Die High-Oleic-Sonnenblumen wurden speziell gezüchtet, um ein Pflanzenöl zu schaffen, das sich hervorragend zum Frittieren eignet.

HO-Sonnenblumen wurden auf natürliche Art, das heisst durch Auswahl von geeigneten Pflanzen und deren Vermehrung, gezüchtet. HO-Sonnenblumen sehen auf den Feldern genau gleich aus wie die traditionellen Sonnenblumen.

Bei der Züchtung der HO-Sonnenblumen wurde das Fettsäuremuster umgezüchtet, sodass dieses Speiseöl hoch erhitzbar ist.